Warum die Sonnenbrille mehr als ein Accessoire ist
Wer seine Sonnenbrille von der Stange und nicht beim qualifizierten Optiker kauft, nimmt viele Nachteile in Kauf. Denn gute Sonnenbrillen sind weit mehr als ein modisches Accessoire!

Unsere Augen müssen mit immer mehr Lichtstress zurechtkommen. Das hat damit zu tun, dass das Sehorgan durch die steigende Lebenserwartung immer länger den UV-Strahlen ausgesetzt ist. Auch die zunehmende Reiselust der Deutschen in südliche Gefilde sorgt dafür, dass die Augen immer öfter mit der unsichtbaren, aber schädlichen Strahlung zurechtkommen müssen.

Das hat Folgen für die Gesundheit des Sehorgans: Ein Übermaß an Sonne erhöht die Gefahr von Binde- und Hornhautentzündungen, was zu brennenden, tränenden Augen und einer erhöhten Blendempfindlichkeit führt. Über mehrere Jahrzehnte hinweg kann die Sonnenexposition auch der Augenlinse schaden und die Augenerkrankung grauer Star fördern.

Vor all diesen negativen Begleiterscheinungen kann eine Sonnenbrille zuverlässig schützen, vorausgesetzt sie ist in Sachen UV- sowie Blendschutz wirklich top und zudem optimal an die Sehstärke und Physionomie des Trägers angepasst. Diese Voraussetzungen bietet allerdings nur die Beratung beim Optiker. Sonnenbrillen vom Discounter können zwar gut aussehen, haben aber keine hundertprozentige Verlässlichkeit in Sachen Augenschutz. Besonders vorsichtig sollte man beim Kauf von billigen Kopien von Markenbrillen sein.

Auch die Anpassung der Sonnenbrille an die individuelle Sehkraft kann nur der Fachbetrieb leisten. Das sorgt nicht nur für guten Durch- und Weitblick bzw. Augengesundheit, es kann zudem die Augen vor sonnenbedingten Krähenfüßen schützen. Ist die Sonnenbrille nicht an die individuelle Sehkraft angepasst, funktioniert das allerdings nicht und kann sogar ins Gegenteil umschlagen: Müssen die Augen bei Fehlsichtigkeit zusammengekniffen werden, um scharf zu sehen, kann das mehr Falten verursachen als die Blendung durch die Sonne.

Auf die Passform kommt es (auch) an

Auch der gute Sitz einer Sonnenbrille ist wichtig, wenn es um entspanntes Sehen geht. So drücken etwa billige, bzw. nicht optimal an den Träger angepasste Brillenbügel oft an der seitlichen Kopfpartie. Auch beim Nasensteg können sich unangenehme Druckstellen bilden. Damit das nicht passiert, müssen die Fassung und die Form des Sonnenschutzes an die Form und Größe des Kopfes angepasst sein. Um das Streulicht zu minimieren, sollten die Gläser zudem möglichst nahe am Auge liegen. Brillen von der Stange bergen auch für Allergiker Gefahren. Billige Metallgestelle können Nickelallergikern zusetzen, weil sie unzulässig hohe Nickelmengen abgeben.

Lassen Sie Ihre Sonnenbrille prüfen!

Bei älteren Sonnenbrillen mit eingeschliffener Sehstärke kann der UV-Schutz durch die Abnutzung der Tönungsschicht leiden. Durch den Abrieb beim Putzen zum Beispiel lässt der UV-Schutz mit der Zeit nach. Wer eine derartige Brille besitzt, sollte beim Augenoptiker testen lassen, ob die Schutzwirkung noch intakt ist. Die kostenlose Prüfung auf ausreichenden Sonnenschutz bietet der Fachhandel auch für Billigbrillen vom Discounter an.

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